Breitband: Beistellungsmodell zwischen der Stadt Ebersberg und der Deutschen Telekom

Im Rahmen des bayerischen Förderprogramms für Breitband wurde ein Vertrag zwischen der Gemeinde Brennberg und der Deutschen Telekom bezüglich eines Beistellungsmodells geschlossen.
Das Besondere an diesem neuen Modell ist, dass die Gemeinde das passive Netz nach den Vorgaben des Anbieters baut und nach Abschluss des Ausbaus der Anbieter, in diesem Fall die Deutsche Telekom, seine aktiven Komponenten einbaut und das Netz an sein Backbone anschliesst. Für die erbrachte Ausbauleistung wird die Gemeinde vom Anbieter (Telekom) bezahlt. Damit gewinnt die Gemeinde Zeit beim Ausbauen und reduziert Kosten.

Revitalisierungsprojekt Oskar ausgezeichnet - Planung durch Ingenieurbüro Ledermann und caro services GmbH

Das „Oskar" in München ist von Wired Score mit der Platin-Zertifizierung für seine digitale Infrastruktur ausgezeichnet worden. Die Planung der Infrastruktur erfolgte durch das Ingenieurbüro Ledermann und caro services GmbH.

Hines, das international agierende Immobilieninvestmentunternehmen, hat für das „Oskar" in München das Platin-Zertifikat von Wired Score erhalten. Damit wird dem Gebäude eine hervorragende digitale Infrastruktur bescheinigt. Das von Hines Immobilien revitalisierte Bürogebäude am Oskar-von-Miller-Ring erhält damit die höchste Zertifizierungsstufe von Wired Score.

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Bundesnetzagentur veröffentlicht zweiten Jahresbericht zur Breitbandmessung

Die Bundesnetzagentur hat zum zweiten Mal detaillierte Ergebnisse ihrer Breitbandmessung veröffentlicht.

„Die Ergebnisse des aktuellen Berichtsjahres bestätigen die Ergebnisse des ersten Berichts: Über alle Bandbreiteklassen und Anbieter hinweg erreichen Kunden nach wie vor oft nicht die maximale Geschwindigkeit, die ihnen die Anbieter in Aussicht gestellt haben. Obwohl die Ergebnisse bei einzelnen Bandbreiten und zwischen den Anbietern unterschiedlich ausfallen, zeigen sie insgesamt weiterhin Handlungsbedarf bei den Breitbandanbietern“, betont Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Die Zahl der im Jahresbericht einzeln dargestellten Anbieter hat sich deutlich erhöht. Denn die Anzahl an durchgeführten Messungen ist stark gestiegen. Aus Sicht der Endkunden ist es erfreulich, dass nun mehr Anbieter miteinander verglichen werden können.“

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Kooperationsvertrag zwischen Laber-Naab Infrastrukturgesellschaft und R-KOM

Die Laber-Naab Infrastrukturgesellschaft (LNI) und R-KOM bekräftigen mit dem Abschluss eines Kooperationsvertrages ihr Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit. Gemeinsam wollen sie die Breitbandversorgung im Landkreis Regensburg verbessern und ein Glasfasernetz bis in die Häuser der Bürger errichten.

„Gerade in ländlichen Regionen ist der Netzausbau für Telekommunikationsunternehmen unwirtschaftlich. Eine Partnerschaft mit einem lokalen Versorgungsunternehmen, das Synergien beim Tiefbau nutzen kann, bringt hier den entscheidenden Vorteil“, kommentiert Alfred Rauscher, der Geschäftsführer der R-KOM, den Abschluss des Kooperationsvertrages.

Foto: Franz Herrler, Geschäftsführer der LNI (li.) und Alfred Rauscher, Geschäftsführer der R-KOM (re.) besiegeln den Kooperationsvertrag per Unterschrift. Mit dabei bei von links nach rechts: Ingenieurbüro Ledermann, Josef Ledermann; stv. Aufsichtsratsvorsitzender der LNI Bernhard Graf; ADBV, LVD Alfons Steimer; Breitbandbeauftragter Landkreis Regensburg, Harald Hillebrand; Aufsichtsratsvorsitzender der LNI, Max Knott; Landrätin Tanja Schweiger

Die Zusammenarbeit erstreckt sich zunächst auf das Gemeindegebiet der LNI-Gesellschafter westlich von Regensburg. Die LNI errichtet bei anstehenden Baumaßnahmen die Glasfaserinfrastruktur und koordiniert anstehende Tiefbauarbeiten in den Kommunen. Die R-KOM nutzt die Leitungen zur Anschaltung von Kunden. Neben den Glasfaser-Ostbayern-Diensten der R-KOM ermöglicht diese im Rahmen von Open Access auch anderen Telekommunikationsunternehmen die Anbindung ihrer Endkunden. Der Bürger hat somit die Wahl zwischen verschiedenen Diensteanbietern.

Erste Projekte sollen bereits 2018 umgesetzt werden, aber auch über zukünftige Förderprogramme soll das Gigabit-Netz im Landkreis wachsen. „Unsere Detailkenntnisse der Situation vor Ort und die räumliche Nähe der R-KOM zu unseren Bürgern bilden eine wunderbare Grundlage für eine langfristige Partnerschaft. Denn letztlich ist unser Glasfaserausbau um so erfolgreicher, je intensiver die Leitungen genutzt werden“, merkt Franz Herrler, der Geschäftsführer der LNI, an. Er ist davon überzeugt, dass künftig nur noch gigabitfähige Netze förderfähig sein sollten und Netze mit öffentlich geförderten Geldern auch in öffentlichem Eigentum bleiben müssen. Letztendlich müsse auch Schluß mit Rosinenpickerei sein. Jeder habe ein Recht auf eine anständige Grundversorgung.

Landrätin Tanja Schweiger sieht viele Vorteile dieser Kooperation, auch in Bezug auf eine geplante Gigabitgesellschaft im Landkreis. Die Bündelung der Kompetenzen und das gemeinsame Vorgehen im Bereich Breitband ist einer von vielen Beiträgen zur weiteren Digitalisierung des Landkreises. Tanja Schweiger: „Bayern belegt beim Breitbandausbau über 50 Mbit den letzten Platz bei den alten Bundesländern. Das darf nicht so bleiben, dagegen müssen wir etwas tun.“

Vortrag bei der Sitzung des IHK-Regionalausschusses Landsberg am Lech

Bei der Sitzung des IHK-Regionalausschusses Landsberg am Lech hielt der von der IHK für München und Oberbayern öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Netze und Dienste in der Telekommunikation, Josef Ledermann, einen Vortrag zum Thema „Breitbandausbau für Gewerbetreibende“. Dies geschah im Rahmen einer Werksführung bei Rational (Bild oben).

Im Vortrag betont der Ingenieur, dass die von Bund und Ländern bereitgestellten Förderprogramme zwar effektiv auf eine breit angelegt Versorgung der Bevölkerung mit schnellem Internet aus, aber für Geschäftskunden und vor allem Gewerbegebiete nicht ausreichend und geeignet sind. Die nötigen Versorgungen mit deutlich über 30 Mbit/s seien nur durch eine Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Gewerben finanzierbar.

Die anwesenden Unternehmer begrüßten den Appell und sehen die Problematik aber auch die Wichtigkeit der Thematik. Die Versorgungsprobleme in den Gewerbegebieten müssen auf andere Art und Weise als bisher gelöst werden.

Nr. 4: Modellvorhaben MOROdigital und Lebendige Regionen – Innovative Ansätze erproben und umsetzen

Modellvorhaben der Raumordnung sind ein wichtiges Instrument zur Umsetzung eines stärker prozess-, aktions- und projektorientierten Planungs- und Politikverständnisses. In verschiedenen Forschungsfeldern werden innovative, raumordnerische Handlungsansätze und Instrumente in Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis vor Ort erprobt und umgesetzt. In der Veranstaltung stellen einige Regionen der Modellvorhaben "Digitale Infrastruktur als regionaler Entwicklungsfaktor (MOROdigital)" und "Lebendige Regionen" ihre Projekte vor und berichten von Erfahrungen im Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteure.(Quelle: Bundesministerium fr Ernährung und Landwirtschaft

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Digitale Infrastruktur als regionaler Entwicklungsfaktor – MOROdigital

Mit dem Modellvorhaben der Raumordnung MOROdigital möchte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vor allem die Wettbewerbsfähigkeit von ländlich geprägten und strukturschwachen Regionen stärken, die z.T. erhebliche Ausstattungsdefizite im Breitbandausbau aufweisen. Die zentrale Frage des Vorhabens, das 2015 startete, lautet "Wie können diese Regionen wirksam in Ihren Aktivitäten zur Forcierung eines leistungsfähigen Breitbandausbaus unterstützt werden?". (Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur)

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Breitband: Stadt Ebersberg für Pilotprojekt ausgewählt

Anfang Februar hat Bayerns Finanzminister Söder öffentlich angekündigt, im Rahmen der Breitbandförderung den neuen „Höfebonus“ und die neue „Gigabit-Initiative“ auf den Weg zu bringen und dazu in ausgewählten Gemeinden Pilotprojekte durchzuführen. Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber teilt nun mit, dass die Stadt Ebersberg bayernweit als eine von nur sieben Kommunen ausgewählt wurde. Huber: „Die Durchführung des Pilotprojekts in Ebersberg ist ein wichtiges Signal der Staatsregierung und trägt der starken wirtschaftlichen Entwicklung in unserem Landkreis Rechnung. Durch den weiteren Breitbandausbau auf höchstem technischen Niveau mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.000 Mbit/s wird Ebersberg fit für die digitale Zukunft.“

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Söder: Breitband läuft auf Hochtouren

"Das bayerische Breitband-Förderprogramm ist eine Erfolgsgeschichte und einzigartig in Deutschland. Bayernweit sind über 96 % aller Kommunen im Förderverfahren, über 500 Kommunen durchlaufen das Verfahren bereits ein zweites oder drittes Mal.“, zog Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder anlässlich einer aktuellen Stunde im Plenum des Bayerischen Landtags Bilanz. „Bayern setzt auf Glasfaserausbau: in den geförderten Projekten wird nur Glasfaser verbaut“, betonte der Minister. „Um das Internet in Bayern überall noch schneller zu machen, wollen wir zusätzlich einen Höfebonus vergeben und mit einer pilothaften Gigabit-Förderung in ausgewählten Gewerbegebieten den Ausbau von Glasfaserleitungen bis in die Gebäude unterstützen“, skizzierte Söder die Zukunft der Breitbandförderung im Freistaat. (Quelle: schnelles-internet-in-bayern.de)

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Erster Schritt in Richtung Breitbandausbau - Businessfrühstück im Gewerbegebiet Aich bei Oberpframmern

Damit die Unternehmen im Gewerbegebiet Aich bei Oberpframmern bald von einem Glasfaserausbau profitieren können, fand am Donnerstag, den 23.02.17, ein Businessfrühstück der ansässigen Unternehmen, gemeinsam mit Oberpframmerns Bürgermeister Andreas Lutz und jeweils drei Vertretern des Netzbetreibers Deutsche Glasfaser und dem Ingenieurbüro Ledermann, statt. Aich konnte Aufgrund bereits bestehender Mindestbandbreiten nicht am bayrischen Breitbandförderprogramm teilnehmen, deshalb muss ein anderer Weg gefunden werden, das Gewerbegebiet mit schnellerem Internet zu versorgen. Das Ziel der Veranstaltung war, die Unternehmer über die Möglichkeit einer Nachfragebündelung, die zu einem Breitbandausbau durch die Deutsche Glasfaser führen würde, zu informieren. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Andreas Lutz, informierte Marcus Klein von der Deutschen Glasfaser über die Möglichkeiten und Optionen, die die Unternehmen nach dem Ausbau der Deutsche Glasfaser hätten. Unterschreiben nun in den nächsten Wochen genügend Unternehmer verbindliche Abnahmeverträge mit der Deutschen Glasfaser, werden in Aich voraussichtlich noch dieses Jahr Glasfaserkabel verlegt.

Entscheidung über HVT Vectoring

Die Bundesnetzagentur hat am 01.09.2016 über die Zukunft des Vectoring-Programms abgestimmt. Nach den positiven Rückmeldungen der deutschen Telekom und der europäischen Union hat die Bundesnetzagentur nun das Regulierungsverfahren abgeschlossen. Der Zugang der Wettbewerber zur Infrastruktur der Telekom wird dadurch neu geregelt. Da der Zugriff auf den „blanken Draht“ der Telekom im Nahbereich nicht mehr generiert wird, muss ein Ersatzsystem zur Verfügung gestellt werden, nämlich zumeist ein sogenanntes lokales virtuell entbündeltes Zugangsprodukt (VULA).

Zugleich sagt die Telekom vermehrte Investitionen im Bereich des Vectoring zu und baut diesen weiter stark aus. Diese Regelung zeigt außerdem Auswirkungen auf weitere Bereiche des Handelns der Telekom. Sie muss unter anderem sämtliche Musterverträge in Hinblick auf die veränderten Bedingungen durch Vectoring und VULA überarbeiten.

Weitere Informationen lesen Sie hier: https://www.bundesnetzagentur.de/cln_1412/RegVfgTAL.html?nn=265794